Das Online-Kauferlebnis auf Hochglanz bringen – Swarovski vertraut im Bereich Personalisierung auf RichRelevance

München, 8. November 2018 – RichRelevance®, der weltweit führende Anbieter für Omnichannel-Personalisierung, erweitert seinen Kundenstamm um die Swarovski.com. Der traditionsreiche Schmuckhersteller aus Österreich wird künftig das Empfehlungs-Tool Recommend™ nutzen, um den Kunden in seinem Webshop speziell auf sie zugeschnittene relevante Produktempfehlungen bieten zu können, die das Online-Kauferlebnis zum Glänzen bringen.

In seinem Online-Shop führt das Unternehmen ein umfassendes Produktangebot, unter anderem eine große Auswahl an exklusiv nur online verfügbaren Kristallkreationen. Aufgrund des starken Wachstums des Online-Verkaufs und im Hinblick auf die Digitalisierungsstrategie war es für Swarovski notwendig, sich nach einer neuen State-of-the-Art-Personalisierungslösung umzuschauen.

Nach einem Auswahlverfahren mit verschiedenen Anbietern entschied man sich für die „Best of Breed“-Omnichannel-Personalisierungslösung Recommend von RichRelevance, unter anderem wegen der einfachen Integration in die verwendete Shop-Plattform SAP Hybris. Recommend nutzt leistungsstarke Machine-Learning-Mechanismen, um die relevantesten datenbasierten Produktempfehlungen für jede Kundeninteraktion über alle Kanäle auszuwählen.

Swarovski wird mit Recommend im Online-Shop von www.swarovski.com starten, hat allerdings auch Pläne, die Personalisierung mittelfristig auf andere Kanäle und Einsatzgebiete auszuweiten. Der Einsatz von Personalisierung ist Teil der umfassenden Digitalisierungsstrategie, die das Unternehmen vorantreibt.

„Swarovski ist ein internationales Unternehmen, das Tradition und Innovation perfekt verbindet und das Potenzial erkannt hat, wie sich mit Personalisierung das Kauferlebnis und somit die Kundenzufriedenheit verbessern lassen“, erklärt Tobias Kastner, Customer Success Manager bei RichRelevance. „Wir freuen uns sehr, die Swarovski als neuen Kunden gewonnen zu haben und sie im digitalen Transformationsprozess begleiten zu dürfen.“

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Dodenhof setzt bei seinem Webshop künftig auf Personalisierung von RichRelevance

Das traditionsreiche Familienunternehmen zeigt durch ein personalisiertes Einkaufserlebnis wie Tradition und Modernität Hand in Hand gehen können

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Verbraucher für mehr Transparenz beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)

Laut einer Umfrage von RichRelevance finden 85 Prozent der Befragten, dass Unternehmen dazu verpflichtet werden sollten, den Kunden mitzuteilen, dass und wie sie KI einsetzen

München, 10. Juli 2018 – Bereits im dritten Jahr in Folge hat RichRelevance Verbraucher in Deutschland, Frankreich und England dazu befragt, welche Technologien bei ihnen ankommen und welche eher als unheimlich wahrgenommen werden. Die Befragung* hat ergeben, dass die Verbraucher mit dem Thema KI vertraut sind und ihren Einsatz zum Beispiel für Personalisierung als durchaus nützlich empfinden. Trotzdem meinen 85 Prozent der Befragten, dass Unternehmen dazu verpflichtet werden sollten, den Kunden mitzuteilen, dass und wie sie KI einsetzen.

Im internationalen Vergleich zeigen sich die deutschen Verbraucher zum Thema KI gut informiert: 52 Prozent gaben an, KI zu kennen, doppelt so viel wie in Frankreich (25 Prozent) oder in England (17 Prozent). Auch finden 51 Prozent der Befragten den Einsatz von KI durchaus nützlich, zum Beispiel wenn es darum geht, dass Händler ihnen personalisierte Produkte und Dienstleistungen anzeigen. Allerdings sind dies wesentlich weniger als noch im Vorjahr, als 71 Prozent der Befragten angaben, diese Art der Personalisierung nützlich zu finden.

Wie auch im Vorjahr, sind die meisten der Befragten damit einverstanden, dass Unternehmen für die Verbesserung ihres Einkaufserlebnisses mehr Kundendaten sammeln. 33 Prozent der Befragten stimmen dem bedenkenlos zu, während 42 Prozent die Bedingung stellen, dass die Daten anonymisiert werden. Nur 25 Prozent lehnen die Datensammlung kategorisch ab.

Die Top Fünf der unheimlichen Technologien
Zu den Top Fünf der Technologien, die von den Befragten als unheimlich eingestuft wurden, gehören: Händler, die wissen, wann die Kunden ihr Gehalt bekommen, und entsprechend kostenrelevante Angebote unterbreiten (67 Prozent), Gefühlsdetektoren, die das Einkaufserlebnis an die jeweilige Stimmung anpassen (60 Prozent), Technologien zur Gesichtserkennung, die Verbraucher als Stammkunden identifizieren und ihre Vorlieben an das Ladenpersonal weiterleiten (60 Prozent), Roboter-Verkäufer, die basierend auf Künstlicher Intelligenz und bisherigen Einkäufen Produktempfehlungen unterbreiten (53 Prozent), und Sprachassistenten (wie Amazon Alexa oder Google Home), die immer in Betrieb sind und zuhören, sodass sie basierend auf Unterhaltungen personalisierte Empfehlungen für Produkte und Informationen geben können (47 Prozent).

Top Fünf der coolen Technologien
Zu den Top Fünf der coolen Technologien zählen hingegen: eine Smartphone-App, die Produktinformationen anzeigt, Videos abspielt und mitteilt, wo genau im Laden die gewünschten Produkte zu finden sind (56 Prozent), Spracherkennungstechnologien, die die verbale Produktsuche auf dem Smartphone ermöglichen (54 Prozent), Bezahlen per Fingerabdruck und automatische Lieferung frei Haus (52 Prozent), digitale Bildschirme, interaktive Spiegel und Virtual-Reality-Brillen, die passende Produkte zu den Artikeln, die gerade anprobiert werden, aufzeigen (48 Prozent), sowie die Sendung gezielter Werbung mit lokalen Aktionsangeboten an Smartphone-Nutzer, basierend auf Standort und Nähe zu ausgewählten Geschäften (43 Prozent).

„Die Befragung zeigt, dass die deutschen Verbraucher in Sachen KI gut informiert sind und deren Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen“, erklärt Henrik Nambord, VP Sales EMEA bei RichRelevance. „KI und andere Technologien kommen dann gut beim Verbraucher an, wenn sie einen Mehrwert generieren und er nicht zu viel von sich preisgeben muss. Der informierte Kunde lehnt KI nicht kategorisch ab, möchte aber wissen, ob und wie sie eingesetzt wird.“

Xen AI™ von RichRelevance: Die erste offene KI für „Erlebnis-Personalisierung“

Der neue Experience Browser und weitere Produktneuheiten bieten digitalen Unternehmen eine beispiellose Transparenz, Erweiterbarkeit und Kontrolle bei künstlicher Intelligenz.

NYC Personalization Summit, New York – 20. Juni 2018 – RichRelevance, der weltweit führende Anbieter für Erlebnis-Personalisierung, kündigte heute RichRelevance Xen AI™ an, die nächste Generation transparenter und nachvollziehbarer künstlicher Intelligenz (KI) für die Erlebnis-Personalisierung. Xen AI ist das Resultat von mehr als zehn Jahren Erfahrung in Sachen KI und maschinellem Lernen. Es bietet innovative Funktionen, die es digitalen Unternehmen ermöglichen, menschliche Erfahrung und maschinelle Intelligenz perfekt miteinander zu verknüpfen, um differenzierte Erfahrungen zu liefern.

“Xen AI erfüllt unserer Vision, Unternehmen dabei zu unterstützen, jede digitale Interaktion in ein personalisiertes, unvergessliches Erlebnis zu verwandeln“, erklärt Carl Theobald, Präsident und CEO von RichRelevance. “Dies ist eine der wichtigsten und aufregendsten Neuheiten in unserer Firmengeschichte und bekräftigt unsere Verpflichtung zur kontinuierlichen Innovation. Mit Xen AI erhalten unsere Kunden die transparenteste und wirkungsvollste Personalisierung, die aktuell am Markt verfügbar ist.”

RichRelevance Xen AI: Das Unternehmen ins Rampenlicht stellen
KI-Augmentation, also die sich ergänzende Kombination menschlicher und künstlicher Intelligenz, soll bis zum Jahr 2021 einen Geschäftswert von 2,9 Billionen US-Dollar haben (Gartner, 2017). Allerdings funktionieren die meisten auf KI-basierten Personalisierungslösungen heutzutage nach dem “Black Box”- Prinzip. Sie sind für die Automatisierung und nicht für die Augmentation gebaut und geben somit keinen Einblick, wie die jeweiligen Ergebnisse zustande gekommen sind. Diese „Black Box“-Lösungen sind in der Regel einfach und erfüllen daher nicht die Anforderungen von Unternehmen, die einerseits Kontrolle, aber auch Einblick und Erweiterbarkeit erwarten, um die bestmöglichen Ergebnisse mit KI erzielen zu können.

Xen AI öffnet dank dem branchenweit ersten Experience Browser, der Data Science Workbench und des Experience Optimizer diese “Black Box“. Damit bietet Xen AI sowohl Transparenz in der Entscheidungsfindung, also auch Erweiterbarkeit von Algorithmen und eine ausgewogene Kombination aus Automatisierung und Geschäftssteuerung.
Xen AI bietet mehr als 300 Strategien, mit denen Business Leader unbegrenzt digitale Signale in Echtzeit erkennen und darauf reagieren können. Dabei wird ein umfassendes Spektrum an Algorithmen und Multi-Kontext-AI zur Massenpersonalisierung in großem Umfang eingesetzt.

Experience Browser: Transparenz von KI
Der branchenweit erste Experience Browser bietet den Anwendern einen sofortigen Einblick in die Leistung von Xen AI sowie volle Transparenz, warum und wie die jeweiligen Personalisierungen für die Nutzer ausgesucht wurden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen wird die Nutzeroberfläche des Experience Browsers über die Webseite des Kunden eingeblendet und bietet somit kontextbezogen Einblick, wo die Erlebnisse personalisiert werden.

Dieses intuitive visuelle Overlay ermöglicht es den Nutzern, die KI-Entscheidungen mit einem einzigen Klick nachzuvollziehen. Sie beinhaltet unter anderem Informationen zu dem Profil, Segment und Regeln und eine Strategie-Auswertung.
Die wichtigsten Funktionen sind:

  • Dynamische Segmente und Benutzergraph für Einzelpersonen basierend auf ihrem Verhalten prüfen
  • Sichtbarkeit von Strategien, die jede Entscheidung für jede Platzierung steuern
  • Evaluierung der Regel-Auswahl – Segment, Kontext, Art, usw.
  • Auswertung der Placement-Performance – Zuordnung, Views, Klicks, Umsatz, usw.
  • Deep Links für Experience Insights ür detaillierte Berichte und Analysen in Echtzeit
  • Content Performance Rankings und mehr

Basierend auf den Daten der individuellen Nutzer-Grafiken die der KI zur Verfügung stehen, können Nutzer somit Anpassungen und Änderungen vornehmen sowie veraltete, ineffiziente oder nicht funktionierende Regeln, die das Kundenerlebnis einschränken, identifizieren.

Diese Ausgewogenheit von Transparenz und manuellen Steuerelementen in Xen AI ermöglicht es Kunden, das Alltägliche zu automatisieren und die Kreativität in Ihr Tagesgeschäft zurückzubringen.

“Mit dem Experience Browser können wir sehr leicht verstehen, wie KI funktioniert, ohne dass ein Datenwissenschaftler diese entschlüsseln muss,“ erklärt Allan Bo Christiansen, Digital Business Developer bei ATEA. “Mit nur wenigen Klicks können wir nachvollziehen, was hinter Kaufabsichten steht, Segmente analysieren und verstehen, wieso bestimmte Strategien bevorzugt wurden und somit das Kundenerlebnis entlang der gesamten Customer Journey proaktiv managen. Wir sind somit in der Lage fundierte Entscheidungen und Maßnahmen in Echtzeit zu treffen, die auf Daten und nicht auf dem Bauchgefühl basieren.”

Data Science Workbench: Erweiterbarkeit von KI
Mit dem Data Science Workbench (DSW) bietet RichRelevance ein komplettes Lifecycle Management System, das es Datenwissenschaftlern und Marketing-Technologen ermöglicht, ihrer eigenen Einblicke und Strategien zur Erlebnis-Personalisierung implementieren, zu testen und auszuwerten.

Die DSW erlaubt den Kunden und Partner von RichRelevance, ihre eigene Datenwissenschaft einzusetzen und auch zu erweitern, Daten aus beliebigen Quelle zu nutzen und kundenspezifische Modelle und Strategien zu integrieren.

Die DSW Module beinhalten unter anderem:

  • Model Builder:

Nutzen Sie den großen Datenspeicher von RichRelevance für Benutzerverhalten, um neue Modelle, mikro-segmentierte Entscheidungen und Geschäftsregeln zu erstellen, die Marketing- und Commerce-Domänen miteinander kombinieren

  • Model Importer:

Ermöglicht es, Offline-Analysen auch in der Online-Welt zu nutzen; Kunden können die Test- und die Erklärbarkeit existierender Algorithmen verbessern, indem sie ihrer Arbeiten in RichRelevance Xen AI importieren.

  • Strategy Publisher:

Durch den Zugriff auf einen der fortschrittlichsten KI-Stacks können verschiedene Strategien auch im großen Maßstab implementiert und angewendet werden.

“Der neue Data Science Workbench von RichRelevance hilft uns dabei, unsere Daten und Einsichten dafür zu nutzen, einfache Strategien zu entwerfen, die genau auf unser Geschäft abgestimmt sind, ohne das wir dafür ein anspruchsvolles Data Science Team brauchen”, erklärt Donna Holt, Senior Product Manager – Ecommerce bei Office Depot. “Zusammen mit RichRelevance waren wir in der Lage, kundenspezifische Algorithmen anzuwenden, die zu mehr Kundenengagement, Zufrieden und höhere Umsätze geführt haben.”

Über RichRelevance
RichRelevance ist der weltweit führende Anbieter für Omnichannel-Personalisierungen. Weltweit vertrauen mehr als 220 Unternehmen auf RichRelevance, um ihren Kunden das bestmögliche Shopping-Erlebnis auf allen Kanälen bieten zu können – im Laden, online oder mobil. RichRelevance zeichnet dabei für mehr als eine Milliarde Kaufentscheidungen täglich und bisher über 18 Milliarden Euro zurechenbare Verkäufe verantwortlich. Zum Kundenstamm von RichRelevance zählen unter anderem Marken wie Breuninger, Blue Tomato, Detlev Louis, Fashionette, Migros und Swarovski. RichRelevance hat seinen Unternehmenssitz in San Francisco und betreut Kunden aus 42 Ländern in seinen weltweit neun Niederlassungen, wovon sich eine in München befindet.

Weitere Informationen finden Sie online unter www.richrelevance.de.

Cyberport setzt bei seinem Webshop künftig auf Personalisierung von RichRelevance

Der Elektronik-Händler will innovative Technologien nutzen, um seinen Kunden ein personalisiertes Einkaufserlebnis zu bieten

Mit Cyberport hat RichRelevance einen der größten Händler für Computertechnik und Unterhaltungselektronik in Europa als neuen Kunden in Deutschland gewonnen. Das zu Hubert Burda Media gehörenden Dresdner Unternehmen will mit umfassender Personalisierung das Einkaufserlebnis in seinem Webshop künftig noch weiter verbessern.

Seit seiner Gründung 1998 hat sich Cyberport vom Online-Apple-Händler zu einem der größten E-Commerce-Unternehmen in Deutschland gewandelt und bietet seinen mehr als 4,8 Millionen Kunden über 45.000 Produkte an.

Die Personalisierungslösungen von RichRelevance sollen künftig dabei helfen, Kunden besser durch das große Produktangebot zu lotsen und sie dabei unterstützen, jene Produkte zu finden, die tatsächlich für sie relevant sind. Dafür nutzen die Lösungen von RichRelevance fortschrittliche Algorithmen, die in der Lage sind, für jeden Kunden das passende Angebot zu ermitteln.

„Bei uns stehen die Kunden im Mittelpunkt”, erklärt Hajo Hippner, Head of BI & CRM bei Cyberport. „Wir hoffen, mit RichRelevance künftig ein noch besseres, auf jeden Kunden zugeschnittenes Einkaufserlebnis bieten zu können. Wir haben RichRelevance seit längerem beobachtet und sind davon überzeugt, dass unsere Kunden von der innovativen Technologie und der langjährigen Personalisierungserfahrung des Unternehmens profitieren werden.”

Die Module „Recommend“ (personalisierte Produktempfehlungen), „Discover“ (personalisiertes Browsen) und „Find“ (personalisierte Onsite-Suche) sollen im Laufe des Jahres in den Echtzeit-Betrieb gehen.

„Wir freuen uns sehr mit Cyberport einen neuen Kunden gewonnen zu haben, der das Potential von Personalisierung in Zeiten der Erlebnisökonomie erkannt hat,“ erklärt Tobias Kastner, Customer Success Manager bei RichRelevance. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Personalisierungslösung sowohl dem Unternehmen als auch seinen Kunden künftig einen strategischen Mehrwert bieten kann.”

 

Der Einkauf von Lebensmitteln im Internet ist vor allem bei den Jüngeren beliebt

Was Händler insgesamt tun können, um den Lebensmitteleinkauf im Internet zu verbessern, zeigt eine Befragung von RichRelevance

München, 20. March 2018
Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland beim Lebensmitteleinkauf im Internet hinterher – das hat RichRelevance bei einer Befragung* unter Erwachsenen in Deutschland, Frankreich, England und den USA herausgefunden. Von den befragten Deutschen kaufen nur 32 Prozent ihre Lebensmittel online ein, in Frankreich sind es 40 Prozent und in England sogar 52 Prozent. Mittlerweile gibt es in Frankreich und England bereits eine kleine Minderheit von 6 Prozent, die Lebensmittel ausschließlich online und nicht mehr im Laden einkaufen.

Die Umfrage zeigt aber, dass sich dies in Zukunft auch in Deutschland ändern könnte, da in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen immerhin die Hälfte der Befragten angab, Lebensmittel online einzukaufen. Am unbeliebtesten ist das Online-Shoppen von Lebensmitteln bei den über 65-Jährigen. Nur 11 Prozent in dieser Altersgruppe nutzt das Internet zum Lebensmitteleinkauf.

Das fehlende haptische Erlebnis als Bremse
Lebensmittel lieber selbst in die Hand und in Augenschein zu nehmen ist mit 71 Prozent der Hauptgrund, der Verbraucher hierzulande davon abhält, diese im Internet einzukaufen. An zweiter Stelle rangiert mit 48 Prozent, dass die Verbraucher die Lebensmittel sofort brauchen und nicht warten wollen. In der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen ist dies sogar die Hauptursache dafür, Lebensmittel nicht online einzukaufen. Darüber hinaus gaben 45 Prozent der Befragten an, dass ihnen die Lieferkosten zu hoch seien.

Online ist bequemer, zeitsparender und es gibt ein größeres Angebot
Zu den Gründen, warum sie Lebensmittel online einkaufen, gaben die meisten Befragten an, das es bequemer sei (60 Prozent), sie Zeit sparen (52 Prozent) und es ein größeres Angebot gibt (34 Prozent).

Fehlende Auswahl und Beratung sorgen für Frust
An das größere Angebot glauben allerdings nicht alle. So gaben 20 Prozent der Befragten an, dass sie die fehlende Auswahl an alternativen Produkten beim Lebensmitteleinkauf im Internet besonders frustriert. Auch die fehlende Beratung (14 Prozent), die wiederholte Eingabe von Präferenzen oder persönlichen Daten (13 Prozent) und die Schwierigkeiten bei der Suche nach Waren, die den Ernährungsbedürfnissen entsprechen (13 Prozent), werden von den Befragten als frustrierend empfunden.

Online-Funktionen, mit denen die Händler punkten können
Beim Lebensmitteleinkauf im Internet stehen den Händlern allerdings auch Funktionalitäten zur Verfügung, die es im Laden in dieser Form nicht gibt. Besonders hilfreich fanden 52 Prozent der Befragten die Möglichkeit, Ernährungsvorlieben (fettfrei, glutenfrei) anzugeben, auf deren Basis weitere relevante Produkte und Spezialangebote angezeigt werden. Dass die Lieferung zu einer festgesetzten Zeitspanne zusammen mit anderen Online-Bestellungen erfolgt, fanden 45 Prozent der Befragten nützlich. Dass nach dem Hinzufügen von Produkten in den Warenkorb relevante oder komplementäre Produkte für beliebte Gerichte oder Rezepte angezeigt werden, kam bei 44 Prozent der Befragten gut an. 42 Prozent finden es besonders hilfreich, wenn Alternativen angezeigt werden, sollte ein bestimmter Artikel nicht vorhanden sein. Dass sich frühere Bestellungen und Favoriten anschauen lassen und dadurch Artikel schneller gefunden werden, konnte bei 41 Prozent der Befragten punkten.

Automatische Nachbestellungen kommen bei den Älteren an
Bei den über 65-Jährigen sind 67 Prozent der Befragten damit einverstanden, dass ihr Lebensmittelhändler nach vorheriger Freigabe durch eine E-Mail- oder SMS-Bestätigung häufig gekaufte Produkte (Waschmittel, Toilettenpapier, Tierfutter) nach einem festgelegten Zeitplan automatisch nachbestellt. Das ist wesentlich höher als der Durchschnitt von 40 Prozent. Im Vergleich waren bei der jüngsten Altersgruppe, den 18- bis 25-Jährigen, nur 8 Prozent für die automatische Nachbestellung.

„Der Online-Einkauf von Lebensmitteln steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen“, erklärt Thomas Koenen, Sales Director D-A-CH bei RichRelevance. „Die Umfrage hat gezeigt, dass sich im Online-Shop noch viel verbessern lässt: von der als nervig empfundenen wiederholten Dateneingabe über die Möglichkeit, Ernährungsvorlieben anzugeben, bis hin zur Anzeige komplementärer Produkte für beliebte Rezepte – es gibt noch viel Raum für Innovation. Dabei sollten auch altersspezifische Funktionen nicht zu kurz kommen.“

*Globale Umfrage im Auftrag von RichRelevance unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland, Frankreich und England. In Deutschland befragte im Dezember 2017 Survey Goo 500 Erwachsene, verteilt auf alle Bundesländer.

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